Kalaw: 3 Tage Richtung Westen

Obwohl wir nur 2 Wochen Urlaub in Myanmar hatten, entschieden wir uns für einen 3-tägigen Trek vom Inle See nach Kalaw. Wir hatten etwas die Befürchtung, dass der Besuch von Dörfchen und einheimischen Familien etwas gestellt wären. Der Trek führte von der Nähe von Inthein, am Inle See gelegen, durch eine Hügellandschaft, durch Reis- und Chillifelder und durch kleine Dörfchen, in das Provinzstädtchen Kalaw. Kalaw, bekannt für die vielen Treks rund um das Dorf und zum Inle See, ist ein Touristenmagnet, welcher auch viele Unterkunftsmöglichkeiten bietet. Aber erst mussten wir unser Ziel erreichen und obwohl es Winter war, brannte die Sonne vom Himmel…
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Inle See: Echt falsche Fischer

Um von Yangon wegzukommen, haben wir ein kleines Abenteur gewagt: ein Flug mit der KBZ Air, einer einheimischen Fluggesellschaft, die damit wirbt, über den Erwartungen zu fliegen (Flying beyong Expectations!). Liest man deren Slogan auf einem Spuckbeutel (musste diese schöne Wort doch tatsächlich nachschlagen…), schwant einem Schlimmes… Allerdings gab es keinen Grund zur Beunruhigung, denn der Flug ging reibungslos über die Bühne. Der Inle See und seine Umgebung allerdings verschlugen uns beinahe den Atem. Obwohl die Region touristisch bereits sehr gut erschlossen ist, bietet sie doch noch ein sehr ursprüngliches Flair und unser Dreitages-Trek bot einige unerwartete Einblicke in das Landleben Myanmars.
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Yangon: Yang… Was??

Es würde meine erste Reise nach Südostasien warden… Lenka und ich hatten uns Ende letzten Jahres, nach Lektüre einer Reihe von Artikeln über das Land, entschieden, das Chinesische Neujahr 2014 in Myanmar zu verbringen. Eine weiteres Land von dem man in den Zeitungen normalerweise nnur negative Schlagzeilen liest, jedoch auch ein Land, welches einem raschen Wandel unterliegt. Speziell, wenn es um Tourismus geht. Von dem was wir gehört haben, soll sich die Anzahl der Touristen in den vergangenen zwei bis drei Jahren verfünffacht haben. Kein Wunder sieht man beinahe komplette Altersheimausflüge aus Europa, welche als organisierete Tour durchs Land reisen. Die Einflüsse sind unübersehbar: Die Preise von Unterkünften hat sich ebenfalls verdoppelt oder verdreifacht (durch höhere Steuern der Regierung) und die Einheimischen gewöhnen sich an die reichen Touristen. Zum Glück hat der Massentourismus das Land erst an einigen Orten erreicht, so dass es noch viel ursprüngliches Myanmar zu entdecken gibt.

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