Yunnan: Minderheiten in der Mehrheit

Gelbe Reisfelder bedecken die Berge wie ein Teppich in Yuanyang

Gelbe Reisfelder bedecken die Berge wie ein Teppich in Yuanyang

Nach unserem Abstecher in die Provinz Guizhou, ein weniger besuchtes Ziel in China, galt unsere Aufmerksamkeit nochmals einer vielbesuchten Provinz: der Provinz Yunnan im Südwesten von China gelegen. Nach einem mehr der Administration gewidmeten kurzen Besuch in der Hauptstadt Kunming zogen wir gleich weiter in die Berge im Südosten der Provinz. Neben den berühmten Reisterassen in Yuanyang gibt es auch einige Minderheiten auf engstem Raum kennenzulernen. Dazu kam zum Abschluss noch eine Monstertour per Bus durch die Berge.

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Guizhou: Alles ist anders im Süden

Typische Landschaft in Guizhou

Typische Landschaft in Guizhou

Nach einigen Tagen im sehr trockenen, zu grossen Teilen wüstenhaften Nordwesten Chinas machten wir einen grösseren Sprung in die Provinz Guizhou im Süden Chinas. Als eine der regenreichsten und ärmsten Provinzen Chinas bot dies einen sehr guten Kontrast, zu dem, was wir während den letzten Monaten in China gesehen hatten. Ausserdem gab es grössere Veränderungen in den Speisekarten.

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Der Hexi Korridor: Reise nach Osten

Die Danxia Landschaft in der Nähe von Zhangye

Die Danxia Landschaft in der Nähe von Zhangye

Nach gut zwei Tagen in der Wüste in Dunhuang war das erste Mal während unserer Reise Zeit, die Rucksäcke zu packen. Zum Glück haben wir uns diesmal entschieden leicht zu reisen, so dass jeder von uns weniger als 10kg zu packen hatte (plus den kleinen Rucksack mit der Foto- und Elektronikausrüstung). Um 8:40 fuhr der Bus nach Jiayuguan, dem Westende des Hexi-Korridors, welcher die kommenden Tage unsere Richtung vorgab.

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Dunhuang: Ab in die Wüste!

Dunhuang: Struktur um den Riesenbuddha der Mogao Grotten

Dunhuang: Struktur um den Riesenbuddha der Mogao Grotten

Die letzten Tage in Peking waren erwartungsgemäss gefüllt mit vielen Dingen, welche noch erledigt werden mussten: Umzug, Arbeit, Wohnung, und und und… Zum Abschluss genossen wir noch ein leckeres Abendessen im Oppposite House, ein ausgezeichnetes Abschiedsgeschenkt der Swiss Society in Peking. Am Samstag, 30. August um 8:40 sassen wir schlussendlich im Flugzeug, welches uns nach Xian bringen sollte, um auf einen weiteren Flug nach Dunhuang im Westen der Provinz Gansu. Ziel war ein Wüstenerlebnis zwischen Taklamakan und Gobi, welches ich vor drei Jahren ausgelassen hatte…
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Harbin: Hauptstadt des Eises

Unser letzte Zwischenstop auf der Reise von Moskau nach Beijing mit dem Zug war Harbin. Die Hauptstadt der Provinz Heilongjiang hat viele Einflüsse in der Vergangenheit erlebt, die man heute noch in der Stadt sehr gut erkennen kann. Neben der russisch geprägten Altstadt ist es allerdings das Eis, welches die 10 Millionen-Stadt berühmt gemacht hat.
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Chinesische Kultur: Geschäfte machen, Freunde machen

Wie alle Kulturen dieser Welt kennt man in Europa die Chinesen und ihre Kultur meist nur von Medien. Es herrschen die Vorurteile und man hört hie und da von Erfahrungen von Touristen und Expats, den Entsandten von ausländischen Firmen. Zwei Dinge hört man sehr häufig über Chinesen: erstens soll man sehr gut aufpassen, was Preise und Qualität angeht, wenn man in China etwas kauft. Verhandlungsgeschick und Kenntnis der vorherrschenden Preise sollen enorm wichtig sein. Zweitens soll es sehr schwierig sein, Freundschaften mit den Chinesen aufzubauen. Zum Beispiel hätten die Chinesen kein Interesse, nach der Arbeit den Tag bei einem gemeinsamen Bier ausklingen zu lassen. Bei einem Networking Event, bei dem man Chinesen und Ausländer gleichermassen trifft, hatte ich Gelegenheit, etwas von Chinesen über die Hintergründe dieser Aussagen zu erfahren.
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China: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Alles ist möglich in China. Und zwar schnell, wenn es sein muss. Schon während meiner Reise hatte ich die Erfahrung gemacht, dass in China mehr möglich ist, als man denkt. Mittlerweile frage ich mich, ob hier wirklich alles möglich ist. Innerhalb von kürzester Zeit werden Fachkräfte organisiert, Produkte herbeigeschafft und Üebersetzer gefunden. Die Ressourcen sind da, man braucht sie nur zu mobilisieren. Und wie geht das? Ganz einfach: mit den Leuten reden.
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Einleben in Beijing

Der erste Monat in Beijing ist um, das Leben wird langsam selbstverständlicher. Vieles was ich in Stuttgart nicht hinterfragt hatte und bekannt war, muss hier neu entdeckt werden. Anscheinend selbstverständliche Dinge müssen plötzlich neu geklärt werden. Wo habe ich Einkaufsmöglichkeiten? Wie komme ich von A nach B? Wie komme ich mit den vielen chinesischen Zeichen klar?
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Chinesisches Neujahr in Beijing

Die erste Woche im Jahr des Drachens ist bereits um. Das neue Jahr wurde mit viel, sehr viel Feuerwerk willkommen geheissen. Dabei nutzten die Chinesen die eine arbeitsfreie Woche auch für den Besuch der Familie und auch für den Besuch der vielen Märkte in der Hauptstadt.
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Beijing: Die Nadel im Heuhaufen

Die letzte Etappe von Xian nach Beijing bewältigte ich im Luxusabteil des Nachtzuges. Der grosse Unterschied zwischen dem Hardsleeper und dem Softsleeper-Abteil war der, dass es im Softsleeper nur 4 statt 6 Betten gab und das Abteil auch eine abschliessbare Türe besass. Das Bett war jedoch genau so hart. In Beijing machte ich mich dann sprichwörtlich auf die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
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