Ein kleiner Schritt

Endlich!
Am vergangenen Donnerstag war mein letzter Arbeitstag in Stuttgart. Nach dem Besuch auf dem Cannstatter Volksfest (Danke Markus für die Organisation) am Tag zuvor, war auf Grund meiner Verfassung sowieso nicht mehr viel zu erwarten. Die Idee war noch Arbeitsplatz un E-Mails aufzuräumen um mich dann am frühen Nachmittag zu verabschieden. Wie häufiger in meinen letzten Wochen lief das nicht ganz so wie geplant, denn kurz vor dem Mittagessen erhielt ich noch einen Anruf von meinem Kunden, dass die Software, welche wir am Freitag vergangene Woche geliefert hatte, überhaupt nicht funktionieren würde. Tolle Neuigkeiten! Glücklicherweise konnten wir gemeinsam die Ursache ausfindig machen, und nach 45 Minuten Telefonat waren wir dann beide gücklich, dass es sich um eine Kleinigkeit handelte und wir uns nicht nochmals hinsetzen mussten, um eine Korrektur an der Software vorzunehmen. Welche Erleichterung!

Als dann alles aufgeräumt war konnte ich mich auf die letzte Runde durch die Firma machen, um mich von den anwesenden Kollegen zu verabschieden. Was dann folgte war ein langer Abend des Putzens, Aufräumens und Packens. Alle letzten Kleinigkeiten wollten aussortiert sein, um entweder auf die grosse Reise mitzukommen, in die Schweiz zwecks Lagerung gebracht zu werden oder aber auf dem Sperrmüll entsorgt zu werden.
Schlussendlich kam der Freitagmorgen mit einem dicht gepackten Tagesablauf:

  • VVS (oder war es doch SSB) Abonnement kündigen
  • Postbankkonto schliessen
  • Bargeld für die Reise holen
  • Ein Tour zum Wertstoffhof, um den Sperrmüll zu entsorgen
  • Das Auto meines Vaters laden
  • Die Wohnung nochmals feucht aufnehmen

All diese Arbeiten hatte ich dann eine Viertelstunde vor Wohnungsabgabe um 13:30 abgeschlossen. Die Üebergabe lief dann problemlos, so dass wir uns um 14:30 auf den Weg Richtung Süden machen konnten. So kam die erste Etappe meiner Reise zustande.
Der letzte Eindruck, den ich von Deutschland erhalten habe, ist sehr typisch gerade für Freitagnachmittag: Stau auf der Autobahn. Um 18:30 waren wir dann aber doch in Madetswil, um sogleich den Grill einzuheizen und auf der Terrasse meiner Eltern ein saftiges Stück Fleisch vom Grill geniessen zu können.
So ist dieses mein letztes Wochenende in einer vertrauten Umgebung für eine ganze Weile, bevor ich dann am Montag Vormittag den Zug über Zürich nach Venedig nehmen werde. Dann geht die Reise richtig los!

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